Jede Woche lädt Christiane ein, Kürzest-Geschichten zu schreiben. Diese Woche geht es um Mensch – Meer – Kind.
Da will ich mich doch auch einmal versuchen:
Früh am Morgen bin ich am Strand und schlendere einem aufgewühlten Meer entlang. Noch ist alles voller Dunst, der Sand ist schwer und nass. Etwas weiter begegne ich Fischern, welche im Takt ihr Netz aus dem Meer ziehen. Sie singen dazu und ziehen kräftig an der Leine. Hinter der ziehenden Reihe steht ein Kind und rollt die Leine auf. Dann kommt das Netz zum Vorschein. Die Fische purzeln auf den Strand. Noch wehren sie sich, doch langsam werden sie ruhig, liegen still. Der Fang ist gut. Der Mensch wird heute gut essen.



Willkommen bei den abc.etüden! Das klingt wie etwas, das du jeden Tag siehst oder sehen könntest, stimmt das? Oder ist es erfunden? Eigentlich egal, ich mag es und ich finde, es passt sehr gut und erweitert die Etüden. Danke dafür!
Liebe Grüße
Christiane
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Ja, ich lebe in Dakar, Senegal, direkt am Meer. Morgens gehört ein Strand Spaziergang zu meinem Tagesbeginn. 🙂
Freue mich, wenn es Dir gefällt.
Liebe Grüsse zurück
Mme Ruth
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